Ein Chrisu auf dem Weg von der Schule über die Matura ins Leben ...
Das und viel mehr wird in diesem Journal behandelt - einfach Geschichten aus dem Leben eines Chrisus. Aufgrund der Überzahl der vorhandenen Blogs, Tagebücher, Journale, etc. erwarte ich mir keinen großen Besucheransturm, ich hoffe aber doch, dass sich der eine oder andere Besucher hierher verirrt. Kommentare sind erwünscht, sehr erwünscht, egal wie kurz, lang, sinnvoll, etc. =)
Viel Spaß beim Lesen!
Euer Chrisu Terminplan:
19.05.2006 - Jahreszeugnis 5BW 20.05.2006 - Klausur Deutsch 26.05.2006 - Abgabe Diplomarbeit 27.05.2006 - Klausur Mathematik 12.06.2006 - Präsentation Diplomarbeit 22.06.2006 - Reife- & Diplomprüfung mündlich (DA, SBB, WIR) 06.07.2006 - Zeugnisverleihung in den Redoutensäälen 17.07.2006 - Empfang beim Landeshauptmann 02.10.2006 - Zivildienstbeginn im MTZ Linz-Kleinmünchen 23.05.2007 - Erstes Vorstellungsgespräch meines Lebens 30.06.2007 - Ende des Zivildienstes 02.07.2007 - Das Angestelltenleben beginnt! 15.08.2007 - 29.08.2007 - Urlaub auf Kos (schade, schon vorbei)
Ich möchte hier, aus aktuellem Anlass, etwas anprangern. Es geht um passive Gewaltdarstellung in den deutschsprachigen Fernsehhaushalten. Sind wir ja schon mit Werbungen mit übertrieben freizügiger Schuhwerbung konfrontiert, nein jetzt kommt auch die schonungslose Darstellung Gewalt- und Entführungsphantasien, verpackt in einer unscheinbar weißen Alltagswelt.
Kurz zur Handlung dieses Werbespots (nachzusehen auf www.zewa.de)
Ein sehr lässig wirkender, ca. 15 jähriger Junge öffnet den Kühlschrank, holt sich ein Glas Orangesaft daraus, spritzt von weitem Ketchup auf seinem kalten Käsetoast (in dieser Kombination wirklich bäh, aber egal) bzw. eher daneben und nimmt sein Glas schwungvoll vom Tisch, schwappt dabei einen Teil auf die Arbeitsfläche. Anschließend verschwindet Mr. Lässig aus dem Bild.
Sein kleiner Bruder entdeckt die Sauerei, schlägt die Hände ins Gesicht, beobachtet in Panik die Szenerie. Die Flecken werden hervorgehoben durch Musik und konzentrischen, animierten Kreisen, ein "S.O.S." blinkt im linken oberen Bildrand.
Die Mutter kommt hinzu, greift sich streng wirkend an die Hüfte, zaubert aber in sekundenbruchteilen eben einer dieser "Zewa-Wisch & Weg" Küchenrollen herbei und reicht sie dem Kind, das verständlicherweise sehr missmutig seine Arbeit tut, da ja Mr. Lässig dieses Chaos verursachte. In dieser Szene erfahren wir auch, was es mit dem "S.O.S." auf sich hat...
Schliesslich kommt Mr. Lässig wieder ins Bild, will sich erneut etwas aus dem Kühlschrank holen. So ein verwöhnter Bengel.
Aber dann beginnt das Unfassbare:
Völlig ohne Vorwarnung dreht sich der kleine Bruder zu seinem großen um und beginnt, ihn mit der Küchenrolle (äh, Zewa Wisch & Weg) eins auszuwischen, bessergesagt ihn wegzuwischen. (Wisch & Weg sozusagen in einer anderen Bedeutung).
Warum müssen täglich millionen von Kindern dieses grausame Schauspiel beobachten? Warum wird hier der offensichtliche Tod so verherrlicht und positiv dargestellt? Geschwisterstreite sind normal, aber muss hier einer gleich sterben?
Und warum kümmert es keinen, was mit Mr. Lässig passiert? Wo ist er hin? Warum macht sich da kein Mensch gedanken? Ist er wirklich so gestorben? Oder lebt er nun in einem Ketchup-Orangensaftparadies??
Und warum werden Mörder immer jünger und verwenden immer ausgefallenere Methoden?
Nie mehr wollt Ich jemanden lieben, schwor Ich Mir auf Brechen und Biegen, dann kammst Du mir in die Quere; das Geschworene war bald nur mehr Leere. Knackste mein Herz, wie hast Du das nur angestellt? bist jetzt in meinen Leben der Held. Frage mich, wer hat dir das erlaubt? Dass Du mir die Sinne raubst? Herzknackerin, Du hast mein Leben auf den Kopf gestellt, hast mich nicht mal gefragt, ob das mir auch so gefällt. Du warst einfach da, hast mich im Sturm erobert. Egal was ich auch dagegen Argumentiert, Hartnäckigkeit zahlt sich manchmal doch aus, ich schloß eine Lehre daraus. Aus der Romanze wurde Liebe.
Herzknackerin, Dich liebe ich, du hast mich getroffen und ich kann jetzt nur mehr hoffen, Herzknacker bleiben stur. Sehr Stur!
Das für mich seit Montag bestehende Angestelltenleben in einer Gunskirchner Firma hat es in sich. Erst wusch - (Geilo, eigenes Diensthandy, eigener Arbeitsplatz mit allem drum und dran, soooo viel Geld,...) und dann Zack (was reden die da? was muss ich da eigentlich machen? und wer bin ich überhaupt?).
Die zweite Welle ist mittlerweile schon am abklingen, da ich heute beruhigt wurde, dass man erst ab ca. ein halbes Jahr Dienstzeit halbwegs selbstständig arbeiten kann. Trotzdem raucht mir noch immer der Kopf - so viele neue Informationen, so vieles neu zu lernen... Aber die Motivation ist da gottseidank :)
Mir gefällts fürs Erste. Schön..so schön ist die Zeit ^^
Achtung, dies ist ein ziemlich eigensinniger Eintrag. Es geht nämlich mal - erstaunlicherweise - um mich ;)
Oben am Zivi-Counter kann man es schon erkennen - lange dauerts nicht mehr bis zum neuen Lebensabschnitt. Welcher schon so gut wie gesichert ist, da ich ein fixes Jobangebot als Bautechniker bei einer Firma in Gunskirchen bekommen habe.
Es passt irgendwie alles, Betriebsklima, Konditionen, Arbeitszeiten, Aufgabengebiet,.. Den weiteren Arbeitsweg nehme ich für das sehr überwiegend Positive sehr gerne in Kauf. Zwar ist eine gewisse Angst noch da vor diesem ganzen Neuen, habe aber ein gutes Gefühl, dies zu packen.
Ich freue mich auf mein Leben. Und auf den innerhalb des nächsten Jahres verwirklichbaren Lebensabschnitt - eigene WOHNUNG. Aufauf zum ING ;-)
Wenn mir vorher jemand gesagt hätte, dass meine Zivildienstzeit für mich so prägend wird, hätte ich demjenigen sprichwörtlich den Vogel gedeutet... nicht nur die Sache mit der beendet gewordenen Beziehung, allgemein. Der Umgang mit Menschen, Verantwortung übernehmen,...
Aber nochmal zur Beziehungsgeschichte: Bin wieder am normalen Stand, mit Narben versehen, die aber Stück für Stück abheilen. Gänzlich aber nie. Nur werden sie mit der Zeit unscheinbar und werden fast nicht mehr beachtet oder fallen einem nicht mehr oder nur selten auf
Hiermit beende ich nun vorerst das Kapitel vorherige Beziehung in meinem Journal.
Fakt ist, ich bin zurzeit wieder glücklich vergeben, mit all den Anfangsschwierigkeiten und neuen Situationen, die vllt. bei mir aufgrund der negativen Erfahrungen ein bisschen mehr ausgeprägt sind. Aber es geht okay. Und ich bin sehr froh darüber. Man muss ja nicht immer den leichtesten Weg wählen...
Liebe Grüße an euch und meldet euch mal bei mir =) da darf sich jetzt jeder angesprochen fühlen freu mich über jedes Quatschen!
Hast du nur ein Wort zu sagen nur ein Gedanken dann ... lass es Liebe sein
Kannst du mir ein Bild beschreiben mit deinen Farben dann... lass Liebe sein
Wann du gehst Wie du gehst Schau mir noch mal ins Gesicht sags mir oder sag es nicht Dreh dich bitte nochmal um und ich sehs in deinem Blick Lass es Liebe sein
Das ist alles was wir brauchen noch viel mehr als große Worte Lass das alles hinter dir fang nochmal von vorne an
I am a one way motorway I’m the one that drives away Then follows you back home I am a street light shining I’m a wild light blinding bright Burning off alone
It’s times like these you learn to live again It’s times like these you give and give again It’s times like these you learn to love again It’s times like these time and time again
I am a new day rising I’m a brand new sky To hang the stars upon tonight I am a little divided Do I stay or run away And leave it all behind?
It’s times like these you learn to live again It’s times like these you give and give again It’s times like these you learn to love again It’s times like these time and time again
Nein, kein Rückfall. Nur eine Rezession der Ereignisse. Lösen aber trotzdem mulmige Gefühle in mir aus. Aber ich kann mittlerweile besser damit leben...gut so.
Sieh die Tiere in den Käfig, den du gebaut hast. Bist du dir sicher, ob du drinnen oder draussen bist?
Sieh die Sicherheit deines Lebens, das du dir gebaut hast Alles wo es hingehört.
Aber: Was wäre, wenn alles um dich nicht so ruhig wäre, wie es scheint? Was wäre, wenn die ganze Welt wie du sie kennst, nur ein komplizierter Traum ist?
Wenn du dein Spiegelbild wärst..
Würdest du dich fürchten, dich zu sehen? Ist das alles, was du sein willst?
Soo, genug ironische Großkotzigkeit. Zurück am Boden...
Es kann nur weitergehen. Ich blicke Vorwärts, ich fühle mich die meiste Zeit gut. Auch wenn die aktuelle Situation NOCH etwas verwirrend / ungewohnt ist. Aber ich gebe gerne eine neue Chance. Und ich freue mich auf eine schöne Zeit!
Danke an alle meine direkten oder indirekten Lebensbegleiter!
PS: Nett, dass Ihr mich besucht, wirklich. Fragt sich nur warum ich noch immer so interessant für euch bin...?!
Darf ich auch mal großkotzig sein? So richtig? Ja? Danke, wunderbar!!! =) =)
Warum hast Du mir das angetan? Ich hab's von einem Bekannten erfahren. Du hast jetzt einen neuen Freund. Zwei Wochen lang hab' ich nur geweint!
Jetzt schaust Du weg, grüßt mich nicht mehr, und ich lieb' Dich immer noch so sehr. Ich weiß, was Dir an ihm gefällt: Ich bin arm und er hat Geld!
Du liebst ihn nur, weil er ein Auto hat, und nicht wie ich ein klappriges Damenrad!
Doch eines Tages werd' ich mich rächen. Ich werd' die Herzen aller Mädchen brechen. Dann bin ich ein Star, der in der Zeitung steht, und dann tut es Dir leid, doch dann ist es zu spät!
Zu spät (zu spät), zu spät (zu spät), zu spät (zu spät), doch dann ist es zu spät, zu spät (zu spät), zu spät (zu spät), zu spät (zu spät), dann ist alles zu spät.
Du bist mit ihm im Theater gewesen. Ich hab' Dir nur "Fix & Foxi" vorgelesen. Du warst mit ihm essen - natürlich im Ritz. Bei mir gab's nur Currywurst mit Pommes Frites!
Der Gedanke bringt mich ins Grab! Er kriegt das, was ich nicht hab'. Ich hasse ihn, wenn es das gibt, so wie ich Dich vorher geliebt!
Ich wollte ihn verprügeln Deinen Supermann. Ich wusste nicht, dass er auch Karate kann.
Doch eines Tages werd' ich mich rächen. Ich werd' die Herzen aller Mädchen brechen. Dann bin ich ein Star, der in der Zeitung steht, und dann tut es Dir leid, doch dann ist es zu spät!
Eines Tages werd' ich mich rächen. Ich werd' die Herzen aller Mädchen brechen. Dann bin ich ein Star und Du läufst hinter mir her, doch dann ist es zu spät, dann kenn' ich Dich nicht mehr!
Zu spät (zu spät), zu spät (zu spät), zu spät (zu spät), doch dann ist es zu spät, zu spät (zu spät), zu spät (zu spät), zu spät (zu spät), dann ist alles viel zu spät.
(Die Ärzte - Zu Spät)
Natürlich vertrete ich persönlich nicht jede Textzeile. Aber manche trifft da schon ganz gut auf mich zu .... :-)
Es ist wohl an der Zeit, hier mein persönliches Resümee über die letzte Zeit zu veröffentlichen. Fast 2 Monate sind vergangen seit diesen besonderen Ereignissen.
Als Erstmaßnahme hab ich die Stellungnahme zu den üblichen Einträgen, passend zum Erstellungsdatum, angehängt. Mittlerweile dürfte sowieso mindestens eine involvierte Person diesen Text gelesen haben (lt. Zugriffsstatistik), ich sehe es daher nicht weiter als sinnvoll an, ihn weiterhin an der ersten Stelle zu lassen. Ausserdem möchte ich auch gerne wiedermal mein Journal mit anderen Beiträgen füttern, als mit diesem Thema :-)
Weiters bin ich gerade dabei, mein Leben neu zu ordnen. Es tut gut, Leute um sich zu haben, ob direkt oder indirekt. Lebensfreude zeigen. Kontakte zu Knüpfen. Sich bei alten Bekannten wieder melden. Ich engagiere mich zurzeit auch Ehrenamtlich beim roten Kreuz, aus Gründen der neuen Kontaktmöglichkeiten, aber auch um anderen Menschen zu helfen. Klar ist da auch ein gewisser Anteil an Selbstbestätigung dabei.
Mein Grundziel ist es aber, über diese ganze Sache einmal lachen zu können, bzw. es locker nehmen zu können. So auf .... "Ja mei, war halt a verzwickte Zeit..." Was mir zurzeit schon größtenteils gelingt muss ich mit Erstaunen feststellen. Obwohl es doch immer wieder kleinere Einschnitte gibt, die aber schnell wieder vorübrgehen. Hatte beispielsweise am Montag ein (von ihm unbemerktes) Aufeinandertreffen mit einem Involviertem, welches mir doch nicht wirklich die erwarteten großen Gefühlsregungen bescherte.
Ich wünsche meinen Lesern ein schönes Leben und denkt bitte öfters darüber nach, was ihr tut ich weiß, es ist nicht einfach wir sind halt auch nur Menschen
Und noch eine Nachricht an die Involvierten:
Ich wünsche euch ein schönes Leben Aber ihr werdet es schon einmal merken, wie es ist.. Ich werde euch nichts tun, neinnein. Wünsche euch auch nichts schlechtes oder erzähle Negatives über euch in der Gegend herum Wie gesagt, die Sache rächt sich auch so, ohne dass ich direkt oder indirekt nachhelfen muss. Denkt daran ...
Liebe Grüße euer
CHRISU
PS:
Unerhofft kommt oft, und auch oft ziemlich unerwartet... ...mehr dazu später...
Ohne zu übertreiben könnt ich's hier jetzt beschreiben das Gefühl wird mir bleiben, nein das geht nicht fort So viele Lügen, ich könnt dich nie so betrügen matt in wenigen Zügen doch für dich nur Sport
im Taxifond hast du noch was ganz anderes gesagt als das mit dem du mich hier jetzt konfrontierst wer soll das verstehn und ich lass wieder einmal diese Worte über mich ergehn
ich hab dich lieb im Prinzip aber leider im Herz drin nicht tut mir leid ist halt nicht soll halt nicht sein Ich hab dich lieb im Prinzip aber leider im herz drin nicht nein nein ...
...Aus der Kategorie "passende Lyrics zur Gefühlsage"
Nach einem anstrengenden Arbeitstag ist es einfach eine Genugtuung, im Donaupark, in dem die Natur so nah ist, und der prägende Stadtverkehr - sprich Leben - rundherum vorbeibraust, seinen Hintern ins Gras zu senken und sich einfach gehen lassen.
Er gibt sich manchmal auch sehr fotogen. Sein Gras z.B., mit all den Fundstücken.
Zu mir gibts momentan nicht viel zu sagen.. die Stimmungskurve geht bergauf, soviel ist sicher. Und ich versuch das Leben ohne Bindung zu geniessen.. hat ja auch irgendwie Vorteile...
Morgen ist ja der Stadtmarathon. Mein Ich und die Kamera freuen sich bereits.
Wenn niemand bei dir ist und du denkst, dass keiner dich sucht, und du hast die Reise ins Jenseits vielleicht schon gebucht, und all die Lügen geben Dir den Rest: Halt dich an deiner Liebe fest.
Wenn der Frühling kommt und deine Seele brennt, du wachst nachts auf aus deinen Träumen, aber da is' niemand, der bei dir pennt, wenn der, auf den du wartest, dich sitzen läßt: Halt dich an deiner Liebe fest.
Wenn der Novemberwind deine Hoffnung verweht, und du bist so müde, weil du nicht mehr weißt, wie's weitergeht, wenn dein kaltes Bett dich nicht schlafen läßt: Halt dich an deiner Liebe fest.
Sprüche und Texte können nicht schaden. Auch wenn sie bei mir im ersten Moment nicht wirklich etwas bewirken. Aber vielleicht verstehe ich sie ja einmal hundertprozentig und kann sie nachvollziehen.
- Auch aus Steinen, die dir in den Weg gelegt werden, kannst du etwas Schönes bauen - (Erich Kästner)
- Jetzt ist sie vorbei ,die Liebe, die ein Leben hält. So lange gab es nur euch zwei, jetzt bist du der einsamste Mensch der Welt
Gelähmt vom allertiefsten Schmerz verfluchst du dein verletztes Herz und die Erinnerung lässt dich nicht ruhn
Das zu verkraftende fällt dir schwer ,doch wenns noch einmal so weit wär ,würdest du's wieder ganz genau so tun... - (Bela B.)
Es musste ja so kommen. Nach dem steilen Bergauf der letzten Tage gabs heute abend wiedermal ein tiefstes Tief. Aber ich konnte gottseidank feststellen, dass sich nach jedem Einbruch meine Stimmung / Lage merklich verbesserte. Bitte liebe Seele, setze diesen Kurs fort.
Am Dienstag hab ich auch meine nächste Therapiestunde. Ich freu mich darauf, ehrlich.
Ich sags euch, ich hab mich noch nie so aufs Arbeiten gefreut wie heute. Das sah letzte Woche ja noch etwas anders aus.. aber heute hat die Ablenkung sehr gut funktioniert. Hab mich gleich wieder an mein selbstgebasteltes und noch nicht ganz fertiggestelltes Kästchen (Fotos folgen sicher) gestürzt. Auch sonst funktionierte der Arbeitstag gut, trotz der immer wiederkehrenden Einschnitte. Kann man sich irgendwie wie im Film vorstellen, wenn Szenen schnell durchgeschalten werden..die Ereignisse zischen immer wieder vorbei und drücken sehr auf die Brust.
Da hilft nur eins - schnell ein Werkzeug oder Putzmittelflasche schnappen, und auf gehts :-). Und ich hoffe, dass sich irgendwann mal auch dieses Manko verabschiedet Und ich wieder voll leben kann
Da passt irgendwie alles zur Situation. Sogar die gegenteilig zum Text mitreissende und fröhliche Musik, stellvertretend für mein Bergauf. Vielleicht nehm ichs ja auch mal so locker wie diese beiden Herren.
Es ist nicht leicht zurzeit. Alle guten Vorsätze, Tipps, Anregungen zum Verkraften dieser Sache wollen nicht so wirklich greifen.
Ich möchte irgendwie immer jemanden erreichen, einfach nur reden, reden, reden. Mein Mitteilungsbedürfnis ist gerade ziemlich hoch. Bin sehr offen für neue Kontakte, egal wie. Brauche meine Bestätigung des Ichs, mein Selbstbewusstsein soll zurück. Danke für jeden, der mir zuhört. Ihr wisst ja garnicht, wie dankbar ich euch bin.
Ich spiele wieder sehr viel Gitarre, und entdecke das singen auch dabei. Es befreit irgendwie. Mittlerweile dürfte es sich ja nicht mehr soo grässlich anhören. Aber ich machs ja für mich.
Ich werd dann nach draußen gehen.. einfach losspazieren mit der Kamera..
In Liebe, Verehrung und mit großem Respekt verbleibe ich
Passender Text zur Situation Schönes Lied Ich bevorzuge zwar eher das Original von NIN (aber nein, ich verletze mich nicht selbst, ist ja schon passiert) aber ich denke, diese Version passt hier besser
Ich probiere es wieder, in den Arbeitsalltag einzutauchen. Nach meinem nervlichen Zusammenbruch vom Montag und dem daraus folgendem Krankenstand bin ich ab dem 26.3. wieder im Dienst. Ich muss raus, weg, fort.. wenn ich noch länger zuhause bleibe, dreh ich durch, laufe im Kreis, meine Gedanken folgen dieser Richtung.
Zurzeit beschränkten sich meine drückenden Phasen hauptsächlich aufs Einschlafen und Aufwachen. Die Tipps von der Therapeutin greifen noch nicht so wirklich, ich hoffe es zeigt sich baldige Besserung in diesem Bereich. Zwischendurch erfasst es mich aber auch manchmal, die Welle der Enttäuschung, Trauer, Unbegreiflichkeit. Diese Wellen lassen sich trotz Ablenkung und virtueller Stoptafel nicht wirklich entfernen.
Allgemein gesehen bin ich aber bereits am Wege der Besserung, der Lichtblick ist da.
Arpopos Ablenkung: Gestern Abend war ich beim ersten Teil des Backlab-Festivals in der Linzer Stadtwerkstatt. Ein Paradies für mich (mal abgesehen vom Zigarettenrauch). Ich liebe diese Art von Kultur ...
Zurzeit verläuft mein Leben wie auf Wellen. Ein Surfer auf der Welle des Schicksals. Wellenartig rauf runter, rauf runter. Das Gefühl erdrückt mich manchmal ziemlich. Die Standard-Hilfestellungen (denk nicht daran, sei stark, glaub an dich, versuche Hass zu verspüren) wirken da auch wenig. Meine Essgewohnheiten sind inzwischen wieder halbwegs normal. Mein Körper dankt es mir.
War heute in meiner ersten Therapiestunde bei Promente-OÖ. Tut gut, mal mit Experten über diese Sache reden. Auch wenn sich in einer Stunde nicht viel machen lässt, einige Tipps gab es doch, die ich nun umsetzten versuche. Die Atmosphäre in den Räumlichkeiten war zusätzlich sehr angenem. Überall Duftkerzen, in der Mitte eine Porzellanschale mit einer menge Taschentücher, welche ich heute aber nicht benötigte.
Am Wochenende werde ich mich wieder unter Leute begeben. Wird mir guttun! Und ich freue mich sehr darauf...
Die "Gefahr", dass auch die betreffenden Personen diesen Text lesen können, ist mir bewusst. Vielleicht will ich das sogar beabsichtigen ...
Es soll keine Erklärung für die Allgemeinheit oder eine Mitleidsaufforderung sein, die Leute die davon wissen sollten/wollten, wissen es bereits. Es soll hier nur meine persönliche und ehrlich gemeinte Stellungnahme zu diesem ganzen Vorfall sein. Eine Stellungname, die ich den betroffenen Personen nicht mehr geben konnte.
Die Tatsache, dass sich meine sehr sehr geliebte ehemals-Freundin plötzlichst und ohne Vorahnung von mir getrennt hat, und sich dann 2 Tage später meinen ehemals-besten Freund "krallt" und ihm dieselben Liebesschwüre macht wie mir noch vor nichtmal einer Woche... ..die lässt sich nicht einfach so vergessen und verkraften.
Zusätzlich die Tatsache, dass man scheinbar von gewissen Leuten und eben diesem ehemals-besten Freund niedergemacht wird, und er jetzt anscheinend als der allseits perfekte "Retter" dasteht ... Weil ich ja anscheinend immer der Volltrottel war...und weißgottwas getan/gesagt/gemeint haben sollte...was er mir aber nie genau erklären konnte, und sich entweder in Widersprüche redete, oder mir komplett irrsinnige Aussagen, welche ich getätigt haben sollte, zuschrieb. Schlechtreden kann man später vieles.. und wenn man zusätzlich noch von gewissen Personen dabei unterstützt wird, dann nimmt die Lästerspirale seinen Lauf und man ist weg vom Fenster.
Ich sprechs als bescheidener Mensch ungern aus, aber NEID ist etwas schlimmes und zerstörendes...
Warum hinterfragt ihr nicht und glaubt alles blind, was ihr hört.... Warum lässt ihr mich nicht rechtfertigen... Warum habt ihr mir nichts vorher gesagt, angedeutet, hingewiesen...warum nur so hinterrücks, über andere Personen,... Warum müsst ihr eure Liebe so offensichtlich öffentlich anpreisen und mir damit den letzten Stich geben... Warum gehst du so über Leichen und belügst mich so kalt, Herr ehemals-bester-Freund... Warum vergisst du alles, was ich für dich getan habe... diese warum-Liste liesse sich noch endlos fortsetzen... ...
Lasst es..
Ich brauche kein schlechtes Gewissen haben..nein.. Ihr seid diejenigen...
Die in dieser Situation entstandenen Kurznachrichten vom ehemals besten Freund werde ich für immer aufheben... ..falls sie jemand mal sehen mag von euch Involvierten... ..beleidigend sind sie...gegenüber meiner Familie und mir... ... ja, sogar gegenüber DIR, Lisi ...aber, du hast es anscheinend so gewollt, bittesehr..
Ich wünsch euch noch ein schönes Leben... Einfach wirds nicht für euch... aber vergesst nicht: es kommt alles irgendwie retour... irgendwie - irgendwann - ... Nicht durch meine Person, neinnein, Amoklauf starte ich keinen.. Werde auch nirgendwo schlecht über euch reden und herumlästern...nein.. auf dieses Niveau will ich mich nicht herablassen... Es rächt sich auch so...
...falls ihr noch ein Meldebedürfnis habt wegen irgendwas, ihr wisst, wie ihr mich erreichen könnt.... auch wenn ich eigentlich garnichts mehr von euch hören will...
und ein riesen Dank an meine Lebensbegleiter Sind nicht viele aber sie gibt es und das zählt ... und ihr wisst noch immer nicht, wie dankbar ich euch für alles bin
Kam letztens irgendwie auf den Gedanken, dass doch jeder von uns schon mal Rekorde aufgestellt hat. Unwissend, ohne Verzeichnis ins Guinnes Buch der Rekorde, da auch irgendwie sehr uninteressant bzw. schwer zu kontrollieren.
Beispiele:
- am öftesten an einem Tag in der Nase gebohrt - die meisten Badfliesen an einem Tag berührt - den langlebigsten Schneemann innerhalb einer Wohnsiedlung gebaut - am öftesten im Leben Orangensaft gertrunken - ...
Lässt sich sicher beliebig ergänzen diese Liste. Vllt. habt auch ihr somit euren persönlichen Rekord erkannt? =)
Und nun lass ich doch mal das Sprücherl, wenns sein muss:
Doch irgendwie hat meine Kamera in letzter Zeit eine Ladehemmung, bessergesagt ihr Nutzer, also ICH. Darum gibts zurzeit nur TEXT.
Was ja mal passieren musste - ein Patient von uns ist letzten Freitag gestorben. Eigentlich ehemalig, doch begleitete er öfters seine Frau, die jetzt Therapie bei uns in Anspruch nahm. Eigentlich "nur" ein alter Mann Ende 70, doch irgendwie geht das einem schon nahe, wenn man kurz davor noch mit ihm gesprochen hatte.
Aber das (Zivi)leben geht weiter, und ich entdecke immer mehr neue Seiten an mir. Hatte ich bisher schon die Hausfrauenseite an mir erforscht, kommt jetzt schön langsam die Heimwerkerseite zum Vorschein. Ausmalen, Dübeln, Verputzen, Schrauben,... nicht, dass ich das noch nie gemacht habe - aber es trägt sehr zu der Perfektionierung bei ;)